- Bionik - Wikipedia: Alternativ werden Prinzipien von biologischen Modellsystemen Produkt-unabhängig abstrahiert (vom biologischen Vorbild losgelöst), die dann als Ideenvorlage für vorher nicht festgelegte technische Problemlösungen dienen können (Bionik als bottom up-Prozess, Abstraktions-Bionik).
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- Begriffe Bionik: Da viele Autoren sich der sprachlichen Problematik bewusst sind, werden mittlerweile die beiden Begriffe Bionik und Biomimetik oft als Synonyme verwendet.
- Biomimetik: Biomimetik bzw. Bionik als Wissenschaftsdisziplin sucht dagegen gezielt nach Strukturen in der Natur, die technisch als Vorbilder von Bedeutung sein können.
- Werner Nachtigall: Werner Nachtigall: Bionik, Grundlagen und Beispiele für Ingenieure und Naturwissenschafter.
- Biologie: In der Bionik werden gezielt Lösungen für technische Probleme in der Biologie gesucht (Bionik als top down-Prozess, Analogie-Bionik).
- Unbenetzbarkeit und Selbstreinigung: Auch führten die Erkenntnisse über die Unbenetzbarkeit und Selbstreinigung bestimmter pflanzlicher Oberflächen erst später zur Entwicklung so unterschiedlicher industrieller Produkte wie Fassadenfarbe, Dachziegel und Markisen mit dem so genannten Lotus-Effekt.
- Oberflächen: Unbenetzbarkeit und Selbstreinigung bestimmter biologischer Oberflächen: Die Beobachtung und nähere Untersuchung der Tatsache, dass von einem Blatt der Lotuspflanze praktisch alle wasserlöslichen Substanzen abperlen (Lotuseffekt), führte zu Patenten für extrem schlecht benetzbare und selbstreinigende Oberflächenstrukturen (bzw. eine neue künstliche Oberfläche: z. B. als Fassadenfarbe).
- Schwimmflossen: Lösung des Menschen: Entwicklung von Schwimmflossen aus Plastik.
- Lösung: Lösung der Natur: Schwimmflossen/Schwimmhäute zwischen den Zehen.
- Entwicklung: Zu beachten ist, dass bei der Entwicklung technischer Funktionselemente parallele Entwicklungen in der Natur nicht immer bereits bekannt waren.
- Wirbel: Hoher Treibstoffverbrauch durch große Wirbel an den Flügelspitzen von Flugzeugen.
- Adler: Beschreibung der Handschwingen von bestimmten Vogelarten (z. B. Bussard, Kondor und Adler), die statt eines großen Wirbels mehrere kleinere verursachen und damit insgesamt weniger Energie verbrauchen.
- Raoul Heinrich Francé: Das erste deutsche Patent im Bereich Bionik wurde 1920 Raoul Heinrich Francé für einen „Neuen Streuer“ nach dem Vorbild einer Mohnkapsel erteilt (Dt. Patentamt, Nr. 723730).
- Vorbild: Der (besonders bei Kindern) sehr beliebte Klettverschluss wurde nach dem Vorbild der Klettfrüchte entwickelt (George de Mestral, 1956).
- Natur: WWF Deutschland: Bionik - Patente der Natur.
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