- Baum des Wissens - Wikipedia: Fernando Domínguez Reboiras u.a. (Hrsg.): Arbor scientiae, Der Baum des Wissens von Ramon Lull: Akten des Internationalen Kongresses aus Anlaß des 40-jährigen Jubiläums des Raimundus-Lullus-Instituts der Universität Freiburg i. Br. (Subsidia Lvlliana; 1).
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- Encyclopédie: Der Stammbaum des menschlichen Wissen zu Beginn von Band 1 der "Encyclopédie" (Des connoissances humaines.
- connoissances humaines: Die Encyclopédie ist die letzte bedeutende Enzyklopädie, die einen Stammbaum des Wissens nach Art Francis Bacons (vgl. Stammbaum der Wissenschaften) bietet, aber bereits an mehreren bedeutsamen Stellen von diesem abweicht; sie leitet damit einen "erkenntnistheoretischen Richtungswechsel [ein], der die Topographie allen menschlichen Wissens verwandelte" (Robert Darnton); das Système figuré des connoissances humaines bildet einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis der inneren Logik der Encyclopédie.
- Arbre de ciència: Eine praktische Anwendung dieses Systems findet sich auch im Arbre de ciència (um 1295/96, veröffentlicht in lateinischer Sprache 1482) von Raimundus Lullus.
- Herrad von Landsberg: Ein Vorläufer der Visualisierung als Baum ist die Darstellung der Sieben Freie Künste als Kreis, beispielsweise im mittelalterlichen Hortus deliciarum der Herrad von Landsberg (um 1180).
- Stammbaum: [Bearbeiten] Stammbaum menschlichen Wissens in der "Encyclopédie"
- Theodor Zwingers: Ein typisches Baummodell nach der aristotelisch-ramistische Methode ist Theodor Zwingers Theatrum humanae vitae (1565; vgl. Ramismus).
- Arbor: Als Baum des Wissens bezeichnet man ein klassisches epistemologisches Ordnungssystem, das der botanischen Semantik entlehnt ist; es geht zurück auf die aristotelische Kategorienlehre und wurde im Arbor porphyriana in Porphyrs Isagoge erweitert und präzisiert.
- Ludwig Wittgenstein: In der Neuzeit wurde das klassische Ordnungssystem fundamental hinterfragt; Ludwig Wittgenstein bewies die Unmöglichkeit einer hierarchischen Klassifikation bestimmter Kategorien und führte als Alternative den Begriff der Familienähnlichkeit ein.
- Die Ordnung der Dinge: Auch der Philosoph Michel Foucault stellt in Die Ordnung der Dinge (1974) jegliche Kategoriensysteme in Frage, da sie einer Raum-Zeit-Gebundenheit unterliegen; er zeigt in seiner Archäologie des Wissens, dass jedes Kategoriensystem willkürlich wirkt, wenn es von einer Außenperspektive aus betrachtet wird (vgl. Taxonomie).
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