- Induktion (Denken) - Wikipedia: Als Induktion (von lateinisch inductio, „Hineinführen“) bezeichnet man im schlussfolgernden Denken die Zusammenfassung von Einzelphänomenen (z.B. Beobachtungen, Daten) in einem allgemeineren Satz und somit die wichtigste Form der reduktiven Schlussweise.
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- Induktion in der Psychologie
- Johnson-Laird: Gemäß der Definition von Johnson-Laird ist Induktion "jeder Denkprozess, der eine Aussage hervorbringt, die den semantischen Informationsgehalt der ursprünglichen (den Denkprozess auslösenden) Beobachtungen oder Prämissen erhöht".
- vollständiger Induktion: Zu diesen scheinbaren Induktionsschlüssen gehören die deduktiven Schlüsse, wie z.B. die in der Mathematik verwendeten Schlüsse mittels vollständiger Induktion.
- Schlüsse: Induktion befasst sich mit der Frage, wie man aus einzelnen Beobachtungen und Fakten zu allgemeinen Aussagen kommt, Logik mit den formalen Schemata, die Schlüsse ermöglichen.
- Induktionsschlüsse: Aus dem Ansatz der Induktion müssen zunächst die scheinbaren Induktionsschlüsse ausgesondert werden.
- Induktion in den Sozialwissenschaften
- Syllogismus: Der Syllogismus der Induktion lautet allgemein: Prämissen: "Z Prozent der F sind G" und "x ist F", Konklusion: "x ist G - aber nur mit Z Prozent Wahrscheinlichkeit".
- induktiven Schlussfolgerung: Während der Eine bereits nach einer einzigen Erfahrung (z.B. mit selbstgepflückten Pilzen) keine weiteren Versuche unternimmt, wird ein Anderer erst nach mehreren Fehlschlägen zur induktiven Schlussfolgerung gelangen, dass die Idee doch nicht so gut war, wie sie zunächst schien.
- Medikamentes: Beispiel: Patient A erhält eine kleine Dosis eines Medikamentes und verspürt eine leichte Besserung.
- Besserung: Patient B erhält eine mittlere Dosis und verspürt eine mittlere Besserung.
- Auffälligkeiten: Beispiel: Ein Patient hat drei pathologische Auffälligkeiten im Blutbild und drei Symptome.
- Angolaner: Gegenbeispiele (ich lerne auch unhöfliche Angolaner kennen) können mich dazu bringen, mein Urteil abzuschwächen ("Fast alle/die meisten/viele Angolaner sind höflich", sogenannte subjektive Wahrscheinlichkeit) oder ganz zu verwerfen ("Angolaner sind nicht anders als andere Menschen").
- Vorurteilen: Dies ist auch der Fall bei der Entstehung von Vorurteilen: wer einfache geistige Verhältnisse bevorzugt, wird Menschen eher in Schubladen stecken, als jemand, der auch komplexe Zusammenhänge verarbeiten kann.
- Teilklasse: Es wird hier von der Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer bestimmten Eigenschaft bei den Elementen einer Teilklasse auf die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Eigenschaft bei den Elementen der Gesamtklasse geschlossen.
- Gesamtklasse: Die Prämissen dieses Schlusses bestehen darin, dass einerseits eine Teilklasse in einer Gesamtklasse enthalten ist und andererseits alle Elemente der Teilklasse eine gleiche Eigenschaft besitzen.
- the phenomenon: "If two or more instances in which the phenomenon occurs have only one circumstance in common, while two or more instances in which it does not occur have nothing in common save the absence of that circumstance: the circumstance in which alone the two sets of instances differ, is the effect, or cause, or a necessary part of the cause, of the phenomenon."
- is the effect: "If an instance in which the phenomenon under investigation occurs, and an instance in which it does not occur, have every circumstance in common save one, that one occuring only in the former: the circumstance in which alone the two instances differ, is the effect, or cause, or a necessary part of the cause, of the phenomenon."
- the circumstance in which alone: "If two or more instances of the phenomenon under investigation have only one circumstance in common, the circumstance in which alone all the instances agree, is the cause (or effect) of the given phenomenon."
- residue: "Deduct from any phenomenon such part as is known by previous inductions to be the effect of certain antecedents, and the residue of the phenomenon is the effect of the remaining antecedents."
- induktiven Methoden von John Stuart: [Bearbeiten] Die induktiven Methoden von John Stuart Mill
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