- Erkenntnis - Wikipedia: Die Erforschung der Wege zur Erkenntnis sind Sache der Kognitionswissenschaften (v. lat.: cognitio = Erkenntnis) und der Epistemologie (griechisch epistemé = Verstehen, (theoretisches) Wissen, Erkenntnis, Einsicht), auch Erkenntnistheorie genannt.
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- Erkenntnis und Interesse: Habermas wandte sich in seinem Werk Erkenntnis und Interesse insbesondere gegen die in den Einzelwissenschaften oftmals vorzufindende naive Auffassung einer objektiven Wissenschaft.
- gesicherter Erkenntnis: Wenn von gesicherter Erkenntnis gesprochen wird, steht dahinter die Vorstellung, dass die Erkenntnis durch wissenschaftlichen Nachweis belegt werden kann.
- erlangen: Während vor allem im Positivismus davon ausgegangen wurde, dass man in den empirischen Wissenschaften gesichertes Wissen durch Verifikation erlangen kann, wird im Fallibilismus unterstellt, dass der Mensch grundsätzlich keine gesicherte Erkenntnis erlangen kann.
- Begriff der Erkenntnis: Der Begriff der Erkenntnis ist abzugrenzen von ähnlichen Begriffen wie Erfahrung, Einsicht, Wissen, Überzeugung, Meinung, Glauben und entgegenzusetzen zu Begriffen wie Ahnung, Vermutung, Spekulation sowie Vorurteile und Irrtum.
- Philosophie der Neuzeit: Mit Schopenhauer, Nietzsche, aber auch Eucken und Dilthey entwickelte sich eine Kritik an dem rein kognitiv gefassten Begriff der Erkenntnis in der Philosophie der Neuzeit.
- Einsicht: Erkenntnis beinhaltet auch die Einsicht in die Bedeutung eines Sachverhalts, ob z.B. eine Information wichtig ist für eine Problemlösung.
- Überzeugung: Eine Meinung ist eine Ansicht, Einstellung oder Überzeugung, die ein Mensch zu einem Sachverhalt gewonnen hat.
- Meinung: Als Bestimmung des Wissens in diesem vor allem durch die Naturwissenschaften geprägten Sinne wird üblicherweise die auf Platon (Theaitetos) zurückgehende Begriffsbestimmung verwendet: Wissen ist wahre, begründete Meinung.
- Erkenntnistheorie: In vielen systematischen Darstellungen zur Erkenntnistheorie, vor allem aber in der Wissenschaftstheorie wird Erkenntnis eingeschränkt gegenüber dem allgemeinen Begriffsinhalt verstanden als Ergebnis der empirischen Forschung.
- Wissenschaftstheorie: Kurt Eberhard: Einführung in die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie.
- Hermeneutische: Hermeneutische Ausgangspunkte haben auch die Diskurstheorien von Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas.
- bedarf: In den Kulturwissenschaften werden hingegen einmaliges, Individuelles und Besonderes (idiographisch) untersucht, für die es methodisch des Konzeptes des hermeneutischen Verstehens bedarf.
- Geschichtswissenschaften: Fruchtbare hermeneutische Ansätze finden sich insbesondere in den Geschichtswissenschaften, der Psychoanalyse oder der nicht-empirischen Soziologie.
- Kritischem Rationalismus: Die unterschiedlichen Auffassungen über die Begriffsbestimmung und die Möglichkeit objektiver Erkenntnis zwischen Kritischer Theorie und Kritischem Rationalismus wurden in den 1960er Jahren im Positivismusstreit ausgetragen.
- Erkenntnisbegriff der Wissenschaftstheorie
- Induktion: Diese beinhalten als Instrumente Aufzeichnung, Dokumentation, Messung, Vergleich, Befragung, Interview und Schlussverfahren wie Abduktion, Deduktion und Induktion.
- Jürgen Habermas: Von Jürgen Habermas wurde die schon von Karl Mannheim in Ideologie und Utopie (1929) formulierte These aufgenommen und ausgearbeitet, dass herrschende Gruppen mit ihren Interessen so intensiv an eine Situation gebunden sind, dass sie die Fähigkeit verlieren, bestimmte Tatsachen zu reflektieren.
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