- Datenbanksystem - Wikipedia: Die relationalen Datenbanksysteme verdrängten in den 1980ern die hierarchischen und netzwerkartigen Systeme und der Großteil der Behörden, Konzerne, Institute und mittelständischen Unternehmen stellte seine IT auf Datenbanksysteme um.
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- relationalen DBMS: Alle Banken und Versicherungen arbeiten mit Datenbanksystemen, in der Regel mit den relationalen DBMS Oracle oder IBM DB2/UDB.
- Oracle: Während in den 1990ern wenige kommerzielle Hersteller von Datenbank-Software faktisch den Markt beherrschten (namentlich IBM, Informix, Microsoft mit SQL Server und Oracle), erlangen in den 2000ern die Open-Source-Datenbankmanagementsysteme eine immer größere Bedeutung.
- Datenbankmanagementsystem (DBMS): Ein DBS besteht aus zwei Teilen: der Verwaltungssoftware, genannt Datenbankmanagementsystem (DBMS) und der Menge der zu verwaltenden Daten, der eigentlichen Datenbank.
- Verwaltungssoftware: Die Verwaltungssoftware organisiert intern die strukturierte Speicherung der Daten gemäß eines vorgegebenen Datenbankmodells (z.B. das relationale Datenbankmodell) und kontrolliert alle lesenden und schreibenden Zugriffe auf die Datenbank.
- DBS: Ein DBS verwaltet neben den Nutzdaten Daten über das DBS selbst, also Daten über die Daten (Metadaten), zum Beispiel eine Liste aller Tabellennamen einer relationalen Datenbank.
- Daten: Für den Zugriff auf die Daten des DBS werden Berechtigungen verwaltet.
- relationalen Datenbanksystems: Codd entwickelte die Grundlagen des ersten experimentellen relationalen Datenbanksystems System R. Die Berkeley Group folgte mit Ingres und der Abfragesprache QUEL.
- System R: Oracle (damals noch unter den Firmennamen SDL und RSI) verwertete die Ergebnisse des System R und führte SQL zum kommerziellen Erfolg.
- DBMS: Das Datenbanksystem ist das ausgeführte DBMS zusammen mit seinem Datenspeicher, der Datenbank.
- Datenbank: Die Datenbank enthält zusätzlich zu den eigentlichen Daten noch die Beschreibung der Daten, den sogenannten Datenkatalog.
- Datenspeicher: Dieses Konzept begegnete der Fehlentwicklung, dass Datenspeicher in Form von Dateien in der Regel für eine spezielle Anwendung konzipiert wurden und ein erheblicher Teil des Tagesgeschäfts mit Umkopieren, Mischen und Restrukturieren der Dateien belastet war.
- Schema: Die Strukturierung selbst ist Aufgabe der Datenmodellierung, es entsteht das Schema, in dem die Daten vorliegen.
- Datenbankmodell: Grundlage für die Strukturierung der Daten und ihrer Beziehungen zueinander ist das Datenbankmodell, das durch den DBMS-Hersteller festgelegt wird.
- Anwendungsprogramm: Das DBS erlaubt die logische Trennung von Anwendungsprogramm und Datenspeicher.
- bedarfsgerechten Darstellungsformen: Die wesentliche Aufgabe eines DBS ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und benötigte Teilmengen in unterschiedlichen, bedarfsgerechten Darstellungsformen für Benutzer und Anwendungsprogramme bereitzustellen.
- Dateiverwaltung: Ausgehend von den Problemen bei der Verarbeitung herkömmlicher Dateien wurde in den 1960er Jahren das Konzept eingeführt, Daten durch eine Software-Schicht zwischen Betriebssystem (Dateiverwaltung) und Anwendungsprogramm zu verwalten.
- Datenbankmanagementsystem: Gängig ist die Abkürzung RDBMS für ein relationales Datenbankmanagementsystem.
- relational: relational: Die Datenobjekte stehen in flachen Tabellen, Beziehungen ergeben sich aus Werten der Tabellenspalten.
- Softwaresysteme: Datenbankmanagementsysteme selbst sind hochkomplexe Softwaresysteme.
- Datenobjekte: hierarchisch: Die Datenobjekte stehen in verdrahteten Eltern-Kind Beziehungen zueinander.
- objektorientiert: objektorientiert: Die Datenobjekte werden miteinander verdrahtet, sind gegebenenfalls miteinander verwandt und können vom System immer eindeutig identifiziert werden.
- Systemen: Bei verteilten Datenbanken gibt es auch im Modell mehrere Datenbanken auf unterschiedlichen Systemen, die miteinander verbunden sind.
- Datenkatalog: Metadaten werden in einem so genannten Datenkatalog oder auch Data Dictionary gehalten.
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